Yôkoso Ôsaka!!

15. August 2017: Ich, 2 Stunden geschlafen, 36°C Außentemperatur und knapp 40 Kilo Gepäck… Yeah.

Erst noch Geld umtauschen gehen, was ich gleich am Flughafen gemacht habe. Den netten Damen sagte ich dann, was ich wechseln wollte und nachdem sie mir das dann noch anschaulich mit Taschenrechner vorgerechnet hatten, hielt ich die japanischen Münzen und Scheine in der Hand. Danach gingen die ersten Münzen aber schon über die Ladentheke, als ich mir mein Frühstück suchte:

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Und schon stand mir die erste große Aufgabe ins Haus: Zug fahren in Japan… wie gesagt mit 40 Kilogramm Gepäck. Aber auch das musste ja irgendwie zu schaffen sein, andere haben es ja auch geschafft. Und so kaufte ich mir auf Kartenschalter ein One-Way-Ticket zur Kyôbashi Station. Beim Passieren der Schranken, machte ich dann auch schon die Entdeckung, dass die Karten, nicht wie bei uns im Zug kontrolliert werden, sondern als Passierschein in den Bahnhof agieren. Sprich ohne Ticket kommt man gar nicht erst in den Bahnhof rein. Aber aufpassen: Das Ticket wird von der Schranke durchgezogen und kommt am anderen Ende wieder raus. Und hier musst du es aber wieder einstecken. Warum? Erklär ich dir: Wer nämlich an seinem Zielbahnhof ankommt, muss das Ticket dort wieder in die Schranke stecken, um rausgelassen zu werden. Beim Verlassen des Bahnhofs behalten die Schranken die Tickets jedoch ein, sodass ein Müll entsteht. So Deutschland, ich hoffe du liest das hier…!

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Ja, mit Schweißperlen auf der Stirn kam ich dann endlich an meinem Zielpunkt an. Mein Vermieter war sogar so nett und hat mich gleich vom Bahnhof mit dem Auto abgeholt.

In meiner Wohnung, oder besser Sharehouse, hat er mir dann alles gezeigt und erklärt und anschließend noch den Vertrag mit mir unterzeichnet und die Schlüssel übergeben.

Nicht zum ersten Mal seit ich in Japan angekommen bin, danke ich nun täglich den Erfinder der Klimaanlage. Das einzig extreme ist, dass die Japaner es mit der Technik dann teils doch etwas zu gut meinen: Bei schwitzigen 36°C draußen, fahren sie die Klima in Geschäften, der Wohnung oder in den Zügen dann teils auf 15°C runter. Hallo, Kreislauf beim Verlassen der kalten Zone!

Naja, den nächsten Tag habe ich mich dann gaaaanz langsam versucht draußen zu bewegen um erst einmal Lebensmittel kaufen zu gehen. Trotzdem schaffst du keine zehn Schritte, ohne dass dir deine Klamotten am ganzen Körper kleben und du dich fühlst als währst du einen Marathon gelaufen. Da freut man sich dann doch auf die schönen 15°C…

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Und noch etwas bekanntes habe ich dann gleich sehen dürfen. Die berühmten Plastik-Nachbildungen von angebotenen Menüs in den Restaurants, die im Schaufenster ausgestellt werden:

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